Presseinformationen

Presseinformation Nr. 106 vom 20. Juli 2017

Vorhofflimmern erkennen und Schlaganfälle verhindern. Informationsveranstaltung für Patienten und Interessierte

Herz und Gehirn: Neue Erkenntnisse zur Diagnostik von Vorhofflimmern bei Schlaganfallpatienten. Experten der Universitätsmedizin Göttingen stellen Ergebnisse der „Find-AF-randomised“-Studie vor.


(umg) Herzrhythmusstörungen bei Schlaganfallpatienten lassen sich mit einem ungefährlichen und einfachen diagnostischen Konzept besser aufspüren als mit aktuell verwendeten Verfahren. Das können Forscher der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Universitätsmedizin Mainz mit einer Studie belegen. Die Ergebnisse der Studie „Find-AF-randomised“ stellt Prof. Dr. Rolf Wachter, einer der Erst-Autoren der Studie und leitender Oberarzt an der Klinik für Kardiologie und Pneumologie der UMG (Direktor: Prof. Dr. Gerd Hasenfuß) am Mittwoch, dem 26. Juli 2017, in einer öffentlichen Informationsveranstaltung vor.

Patienten, Angehörige und Interessierte sind eingeladen, sich über die Ergebnisse der Studie, den Zusammenhang von Herz und Gehirn sowie die Ursachen von Schlaganfällen zu informieren. Veranstaltungsort ist das Universitätsklinikum Göttingen, Robert-Koch-Straße 40, Hörsaal 552.

Vorstellung der Studienergebnisse „Find-AF-randomised“
Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte

Mittwoch, 26. Juli 2017, 16:00 bis 17:00 Uhr
Hörsaal 552, Universitätsklinikum Göttingen
Robert-Koch-Straße 40, 37075 Göttingen

Medienvertreterinnen und Medienvertreter sind herzlich willkommen.
 

PROGRAMM

Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen für Schlaganfälle, es gilt als Vorbote und hat für die Betroffenen oft lebenslange Einschränkungen und Behinderungen zur Folge. Ursache ist ein Blutgerinnsel im Herzen. Wird es in das Gehirn ausgeschwemmt, verstopft es die Gefäße und führt dazu, dass Hirngewebe abstirbt. Oft wird das Vorhofflimmern nicht erkannt, weil die Herzrhythmusstörung nur für wenige Minuten auftritt. Deshalb wird sie bei den aktuell üblichen Herz-Kreislaufuntersuchungen leicht übersehen. Die Studie zeigt: Wird das Vorhofflimmern rechtzeitig erkannt, lässt sich ein Schlaganfall als Folge verhindern.

 

WEITERE INFORMATIONEN
Universitätsmedizin Göttingen, Georg-August-Universität
Klinik für Kardiologie und Pneumologie, Herzzentrum Göttingen
Prof. Dr. Rolf Wachter
Telefon (Sekretariat) 0551 / 39-9258
wachter@med.uni-goettingen.de



© Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0551-39-9959, presse.medizin@med.uni-goettingen.de


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