Universitätsmedizin Göttingen - Nephrologie und Rheumatologie

Nephrologie und Rheumatologie

Die von Prof. Dr. Gerhard Anton Müller geleitete Klinik deckt alle Bereiche der Nephrologie, Rheumatologie und Intensivmedizin ab und trägt dazu bei, dass Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Herzzentrum Göttingen umfassend und interdisziplinär versorgt werden.
Durch die gemeinsame Regulation des Blutdrucks und des Wasserhaushalts sind Herz und Niere unabdingbar miteinander verbunden. Herzerkrankungen führen zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion und umgekehrt schädigen kranke Nieren das Herz. Die optimale Betreuung von Patienten mit Herz- und Nierenerkrankungen können wir durch die enge Zusammenarbeit im gemeinsamen Hochdruck-Zentrum, durch nephrologische Konsiliardienste auf den kardiologischen und kardiochirurgischen Stationen des Herzzentrums sowie durch interdisziplinäre Betreuung auf den nephrologischen Stationen gewährleisten. Unsere Klinik für Nephrologie und Rheumatologie ist an zahlreichen Forschungsprojekten zur Untersuchung und Behandlung kombinierter Herz Nieren-Erkrankungen beteiligt und Bestandteil des kardiologischen Sonderforschungsbereichs. Weil nierenkranke Patienten viel häufiger Herzerkrankungen entwickeln als nierengesunde Menschen, ist die Identifizierung und Therapie dieser Krankheitsmechanismen ein besonderer Forschungsschwerpunkt.

Diagnostik und Therapie von Nierenerkrankungen

Nierenerkrankungen können unter anderem durch Überwässerung, Eiweißverlust, Störung des Salzhaushalts und Übersäuerung den Verlauf von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschlechtern. Durch unsere interdisziplinäre Zusammenarbeit wird für eine optimale medikamentöse Therapie gesorgt.

Dialysetherapie: Schwere Herzerkrankungen und operative Eingriffe können eine „Nierenersatztherapie“ mittels Hämodialyse notwendig machen. Wir tragen als kompetenter Partner für eine optimale Dialysetherapie und anschließende Dialyseentwöhnung Sorge.

Hypertonietherapie: Im Rahmen des zertifizierten Hypertoniezentrums ist die Klinik auf Diagnostik und Therapie schwerer Hochdruckerkrankungen ausgerichtet. Dazu gehören die Nierenarterien- Dopplersonografie, moderne Labordiagnostik und Anwendung von Barorezeptorstimulatoren.

Lipidapherese: Störungen des Fettstoffwechsels sind ein bedeutender Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen und Gefäßverkalkungen. Bei besonders schweren Fettstoffwechselstörungen können die Blutfette, und bei besonderen Formen der Herzmuskelschwäche die auslösenden Eiweiße, mittels Apheresetherapie direkt aus dem Blut entfernt werden.

Rheumatische Erkrankungen: Bei einigen Patienten werden Herzschwäche und Blutgefäßverschlüsse durch Entzündungen infolge rheumatischer Erkrankungen verursacht. Wir bieten den betroffenen Patienten eine interdisziplinäre hohe Kompetenz zur Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen.

Ansprechpartner / Kontakt
Prof. Dr. Müller
Prof. Dr. Gerhard Anton Müller
Direktor
Telefon:
0551-39-14040
E-Mail:
nephrorheuma@med.uni-goettingen.de
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