Raucherberatung

Raucherberatung - Bedarfsanalyse im Medizinstudium

Von Mitarbeitern der Abteilung Kardiologie und Pneumologie wird eine deutschlandweite Befragung von Studierenden der Universitätsmedizin Göttingen koordiniert. Ziel der Studie ist die Identifikation von Defiziten in der Medizinerausbildung hinsichtlich präventiver Aspekte in der Patientenbetreuung. Eine Pilotstudie an einer Göttinger Stichprobe hat gezeigt, daß künftige Ärztinnen und Ärzte nicht ausreichend über die rauchbedingte Mortalität in Deutschland informiert sind. Des weiteren wurde die Effektivität nachweislich wirksamerer Ansätze (z.B. Gruppen-Entwöhnungsprogramme) von den Befragten unterschätzt.

Um die für die kommenden Jahrzehnte zu erwartende erhebliche rauchbedingte Morbidität und Mortalität effektiv zu beeinflussen, bedarf es einer stärkeren Betonung entsprechender Lehrinhalte in den medizinischen Curricula sowie der Durchführung praktischer Seminare zur Raucherberatung im Rahmen des Medizinstudiums.