Minimal-invasive Stundenplan-Chirurgie

"Minimal-invasive Stundenplan-Chirurgie" - sechs Stunden sind nicht sechs Stunden

Das aktuelle didaktische Konzept für den Unterricht am Krankenbett entstand im Rahmen eines Pilotprojektes, dessen Ziel eine Orientierung des klinischen Unterrichts an den Stanford-Kriterien für gute Lehre war.

Der ursprüngliche Stundenplan wurde so umgestellt, dass in der Erwachsenen-Kardiologie jedem Studierenden nicht mehr zwei dreistündige, sondern nunmehr vier 90 minütige UaK-Termine angeboten wurden. Konstante Gruppen von acht bis zehn Studierenden werden nun wochenweise von fest zugeteilten klinischen Dozenten unterrichtet; der Unterricht folgt einem inhaltlichen Konzept, mit dem die Dozenten vorab vertraut gemacht werden.

Bei gleichbleibender zeitlicher Belastung für Studierende und Dozenten ließ sich durch diese "minimal-invasive Stundenplan-Chirurgie" eine hochsignifikante und effektstarke Verbesserung der Evaluation des Unterrichts am Krankenbett erzielen. Nachdem das Konzept im Wintersemester 2007/08 in der Erwachsenenkardiologie pilotiert worden war, wurde es mittlerweile auch in der Kinderkardiologie etabliert