Universitätsmedizin Göttingen - Klinische Studien

Klinische Studien

Im Rahmen unseres translationalen Forschungsansatzes kommt der klinischen Forschung eine besondere Bedeutung zu: Unser Ziel ist es in der Grundlagenforschung gewonnenes Wissen möglichst zeitnah dem Patienten zugute kommen zu lassen. Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen einige unserer aktuellen klinischen Studien vor. Sie haben Fragen zu den Studien oder haben Patienten, die in den Studien eingeschlossen werden könnten? Sprechen Sie uns gerne an.


Transition-CHF

Transition-CHF zielt darauf ab, aus der Untersuchung von Patienten mit asymptomatischer linksventrikulärer Dysfunktion (NYHA I) Parameter und Biomarker zu identifizieren, die das individuelle Risiko zur Entwicklung einer Herzinsuffizienz begünstigen und gegebenenfalls vorhersagen.

Die Ergebnisse der Transition-CHF-Kohortenstudie aktualisieren und optimieren die aktuellen Behandlungsrichtlinien. Durch die Implementierung von gemeinsamen Patientendaten und Biobanking-Standards wird der Austausch von Biomaterialien und Daten mit anderen DZHK-Studiengruppen ermöglicht. Die Studie wird den Standard für eine einzigartige DZHK-Herzinsuffizienz-Datenbank und Biobank für innovative präklinische und klinische Studien setzen.

https://pip.dzhk.de/aktuelle-dzhk-studien/studie/detail/transitionchfdzhk2/

Kontakt
Dr. med. Helge Haarmann

Telefon: 0551 39-65980
E-Mail: helge.haarmann@med.uni-goettingen.de


VAD-Studie

Bei Patienten mit terminaler Herzinsuffizienz ist der Einsatz eines mechanischen  Herzunterstützungssystems (Ventricular Assist Device, VAD) in vielen Fällen die einzige Möglichkeit, die Zeit des Wartens auf das lebensnotwendige Spenderorgan zu überbrücken. Einen allgemein anerkannten Standard für den optimalen Zeitpunkt der Implantation des VADs gibt es bislang jedoch nicht.

In der VAD-Studie wird der frühzeitige mit dem notfallmäßigen VAD-Einsatz bei Patienten auf der Warteliste für die Herztransplantation verglichen. Daraus sollen leitlinienrelevante Erkenntnisse für die zukünftige Behandlung gewonnen werden und damit das Überleben und die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden.

https://pip.dzhk.de/aktuelle-dzhk-studien/studie/detail/vaddzhk3/

Kontakt
PD Dr. Tim Seidler

Telefon: 0551 39-22953
E-Mail: tim.seidler@med.uni-goettingen.de


EU-CERT-ICD

Das Herzzentrum Göttingen koordiniert einen von der Europäischen Kommission seit 2012 geförderten europäischen Schwerpunkt zum Thema Herzrhythmusstörungen. 19 Forschergruppen aus 14 europäischen Ländern untersuchen die Bedeutung von implantierbaren Defibrillatoren für das Überleben von Patienten mit lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen.

http://www.eu-cert-icd.eu/

Kontakt
Prof. Dr. Markus Zabel

Telefon: 0551 39-65255
E-Mail: markus.zabel@med.uni-goettingen.de


RESHAPE-STUDIE

In der Klinik für Kardiologie und Pneumologie untersucht die Arbeitsgruppe der RESHAPE-Studie den Einsatz des minimalinvasiven MitraClip-Verfahrens bei Patienten mit Mitralinsuffizienz. Es wird untersucht, ob das MitraClip-Verfahren gegenüber der medizinischen Standardtherapie die Notwendigkeit einer Klinikbehandlung verringert und das Risiko an der Herzkrankheit zu versterben reduziert.

https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02444338

Kontakt
Prof. Dr. Stefan Anker

Telefon: 030 450 553-151
E-Mail:     s.anker@cachexia.de

Prof. Dr. Wolfgang Schillinger
Telefon: 05551 97-1244
E-Mail: medizinischeklinik.northeim@helios-kliniken.de           


FAIR-HF2-Studie

Als Folgestudie der FAIR-HF-Studie wird im Rahmen der FAIR-HF2-Studie untersucht, ob die Gabe des Eisenpräparates Eisencarboxymaltose das Leben von Patienten mit Herzschwäche verbessern, verlängern und die Zahl der Krankenhausaufenthalte reduzieren kann. Ziel ist die Aktualisierung der Leitlinien zur Therapie von Patienten mit Herzschwäche. Die FAIR-HF2-Studie ist eine prospektive, randomisierte, multizentrische Studie, die vom DZHK gefördert wird.

https://pip.dzhk.de/aktuelle-dzhk-studien/studie/detail/fairhf2dzhk5/

Kontakt
Prof. Dr. Stephan von Haehling

Telefon: 0551 39-20912
E-Mail: stephan.von.haehling@med.uni-goettingen.de