Ausgangslage

  1. Die Habilitation ist für Mediziner in der klinisch-wissenschaftlichen Laufbahn von hoher Relevanz. Auch bei Absolvierung eines MD/PhD-Programms streben Kliniker in aller Regel die Habilitation an. Die Habilitation/Professur ist in der Regel eine nicht ausgesprochene „conditio sine qua non“ für die Erlangung einer Chefarztposition.
  2. Die Anforderungen an wissenschaftlich tätige Weiterbildungsassistentinnen/Weiterbildungsassistenten haben in den letzten Jahren kontinuierliche zugenommen. Dies gilt sowohl für die klinischen als auch für die wissenschaftlichen Aspekte.
  3. Von wissenschaftlichen Assistentinnen/Assistenten wird zunehmend der Wunsch nach einem strukturierten Programm, das sowohl die klinische Weiterbildung als auch den wissenschaftlichen Werdegang vorgibt, eingebracht. Während heute vielfach durch Verbesserung der Forschungsförderung die Möglichkeit einer Freistellung zur Forschung gegeben ist, wird diese häufig nicht in Anspruch genommen, da Sorge besteht, nicht-wissenschaftlich tätige Weiterbildungsassistentinnen/-assistenten könnten einen Vorteil in ihrer klinischen Weiterbildung erlangen.